Aktuelles · 21. September 2026
Die gesetzliche Rente reicht für die meisten nicht
Das ist keine Panikmache, sondern Arithmetik: Auf einen Rentner kommen immer weniger Einzahler. Der teuerste Fehler dabei ist nicht die falsche Anlage, sondern das Aufschieben.
Sören Kämmerling Altersvorsorge
Das ist keine Panikmache, das ist Mathematik. Das System funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Wer heute arbeitet, zahlt für den, der heute in Rente ist. Früher kamen auf einen Rentner viele Einzahler, heute sind es immer weniger, und dieses Verhältnis verschiebt sich weiter.
Dazu kommt die Inflation. Schon bei moderaten Raten halbiert sich die Kaufkraft über die Jahrzehnte fast von selbst. Was heute reicht, reicht in dreißig Jahren nicht mehr.
Der häufigste Fehler ist trotzdem nicht die falsche Anlage. Es ist das Aufschieben. Wer früh anfängt, muss dank Zinseszins nur einen Bruchteil dessen zurücklegen, was jemand aufbringen muss, der fünf Jahre später startet, für dasselbe Ergebnis. Diese fünf Jahre bekommt niemand zurück. Dein Eigenheim kann dabei ein starker Baustein sein. Aber eben nur einer.
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