Aktuelles · 05. August 2026
Zwei Monate für einen Vertrag
Zehn bis vierzehn Tage, hatte die Bank gesagt. Am Ende waren es fast zwei Monate bis zur Unterschrift — und unterschrieben wurde in der Filiale, auf Papier.
Sören Kämmerling Banken
„Zehn bis vierzehn Tage, dann haben wir fertig.” Das war die Auskunft der Bank. Ich hatte vorher extra nachgefragt.
Nach drei Wochen habe ich mich das erste Mal gemeldet: liegt in der Sachbearbeitung, man würde sich melden. Rückruf eintragen lassen, eine Woche warten. Als der Rückruf kam, hieß es, der Fall sei untergegangen — mit der Vertragserstellung habe man noch gar nicht angefangen. Bis die Verträge unterschrieben waren, vergingen fast zwei Monate. Unterschrieben wurde am Ende persönlich in der Filiale, auf Papier.
Ich vertrete nicht die Bank. Ich vertrete den Kunden. Und deshalb sage ich solche Termine bei uns auch anders an: Wir nennen keine Frist, die wir nicht halten können, und wir melden uns von selbst, wenn etwas hängt. Nicht erst, wenn jemand nachfragt.
Weitere Beiträge
-
Eine Immobilie kauft man nicht wie eine Flasche Cola
Eine Kundin wollte sich ein Haus in Ruhe ein zweites Mal ansehen. Dann kam Druck vom Makler — und der Notarauftrag war unterschrieben, bevor jemand kritisch hingesehen hatte.
-
Wenn beide gut verdienen, wird es beim Elterngeld eng
Ein Paar erwartet das erste Kind, beide verdienen gut — und bekommen deshalb kein Elterngeld. Für die Finanzierung ist das kein Randthema, sondern eine Lücke, die vorher in die Rechnung gehört.
-
Kauf mit dem Herzen. Rechne mit dem Kopf.
Sobald es warm wird, will plötzlich jeder ein Haus. Die Emotion ist völlig in Ordnung — die Rechnung dahinter sollte es nicht sein.
Und wie sieht das bei dir aus?
20 Minuten Kennenlernen, ein echter Mensch, keine Verkaufsrunde. Wir hören zu, wo du gerade stehst.