Ratgeber · Vermietete Immobilie
Eine vermietete Immobilie finanzieren
„Ein Teil ist vermietet, in einem Teil wohnen wir selbst, finanziert ihr das?“ Diese Frage kommt häufiger, als man denkt. Ja, das geht, nur rechnet die Bank anders als beim reinen Eigenheim.
Der wichtigste Unterschied: Bei einer vermieteten Immobilie rechnet die Bank die Mieteinnahmen in deine Haushaltsrechnung mit ein, aber nicht in voller Höhe. Üblich ist ein Abschlag, weil Leerstand, Instandhaltung und Mietausfall eingepreist werden. Wie hoch dieser Abschlag ist, hängt von der Bank und vom Objekt ab.
Bei gemischter Nutzung, wenn du einen Teil selbst bewohnst und einen Teil vermietest, wird das Objekt anteilig bewertet. Der selbstgenutzte Teil wird wie ein Eigenheim behandelt, der vermietete Teil als Kapitalanlage. Das wirkt sich darauf aus, wie viel die Bank beleiht und wie viel Eigenkapital du mitbringen musst.
Die Objektbewertung zählt hier mehr als beim reinen Eigenheim. Lage, Zustand, Mietvertrag und die ortsübliche Miete fließen stärker ein, weil die Immobilie sich ein Stück weit selbst tragen soll. Ein sauberer Mietvertrag und ein aktueller Grundbuchauszug beschleunigen den Prozess spürbar.
Eine Grenze ziehen wir dabei bewusst: Wir begleiten die Finanzierung. Ob sich eine Immobilie als Kapitalanlage für dich lohnt und wie Mieteinnahmen, Abschreibung oder Werbungskosten steuerlich wirken, gehört zur Steuerberatung. Dafür ist dein Steuerberater da, und wenn du keinen hast, sagen wir dir das ehrlich.
Podcast-Folgen zu diesem Thema
Alle auch als Video, du kannst sie also hören oder ansehen.
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